| Meine Gedanken sind meine Dirnen. |
| Vielleicht ist keine Freude auf Erden mit der einer Mutter zu vergleichen, die ihr Erstgeborenes erblickt; aber dieser Augenblick des Glücks wird teuer erkauft. |
| Es wäre besser, an der Verhütung des Elends zu arbeiten, als die Zufluchtsplätze für die Elenden zu vermehren. |
| Vom Fanatismus zur Barbarei ist nur ein Schritt. |
| Sie, die Frauen, finden oft das Glück in den Armen des Mannes, den sie anbeten. Wir dagegen finden es selbst an der Seite einer willigen Frau, die uns missfällt. |
| Frauen, ich beklage euer Los! Für euer Elend kann es nur eine Entschädigung geben; und wäre ich Gesetzgeber, so wäre sie euch womöglich zuteil geworden. Von jeder Knechtschaft befreit, hättet ihr, wo immer ihr euch zeigt, als unantastbar gegolten. |
| Die einen, so scheint mir, haben viele Werkzeuge und wenig Ideen; die anderen haben viele Ideen und gar keine Werkzeuge. Das Interesse der Wahrheit würde verlangen, dass die Denkenden sich endlich dazu herbeilassen, sich mit den Schaffenden zu verbünden. |
 |
| Die Armut hat ihre Freiheiten, der Reichtum seine Zwänge. |
| Der Priester, ob gut oder schlecht, ist immer ein zweideutiges Geschöpf, ein zwischen Himmel und Erde schwebendes Wesen. |
| Der Aberglaube ersinnt eher die verrücktesten und plumpsten Hirngespinste, als daß er Ruhe gibt. Diese Hirngespinste werden später durch die Zeit und die Leichtgläubigkeit der Völker geheiligt. |
| Über die Fehler meines Freundes rede ich nur mit ihm selbst. |
| Gehorsam geloben heißt, dem unveräußerlichen Menschenrecht entsagen, der Freiheit. |
| Die Religion hat so viele Menschen böse gemacht, tut es noch und wird es immer tun |
| Von allen Arten Mut gibt’s eine, die die Frauenvor den Männern voraus haben, den gegen Schmerz. |
| Dem Volk sollte die Satire und die Kritik erlaubt sein: Der verborgene Hass ist gefährlicher als der ersichtliche. |
 |
| s gibt ein geheimes Band zwischen den Frauen; sie hassen einander, aber sie nehmen einander in Schutz |
| Was aber wird Gott mit denjenigen machen, die nichts von seinem Sohn gehört haben? Wird er Taube bestrafen, weil sie nichts hören konnten? |
| Der Despotismus bedeutet die Willkürherrschaft eines einzelnen über die Mehrheit mit Hilfe einer Minderheit; aber der Despot kann zur Willkürherrschaft erst gelangen, nachdem er diese Minderheit verdorben hat. |
 |
 |
 |
| Gibt es nicht Nahrungsmittel, ohne das man Blut gebraucht? Heißt es nicht die Menschen zur Grausamkeit ermutigen, wenn man ihnen gestattet, den Tieren das Messer in das Herz zu stossen? |
| Nehmt einem Christen die Furcht vor der Hölle, und ihr nehmt ihm seinen Glauben. |
 |
 |
|
|